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Tauchplatzführer

King Cruiser

Große Schwärme, jagende Räuber und Weichkorallen, die das Wrack erobern.

Bootsfahrt 2 Std. 15 Min.Tiefe 18–35 mSicht 5–20 mTyp Wrack
Taucher am Wrack der King Cruiser

King Cruiser

Die King Cruiser ist eine 85 Meter lange Passagier- und Autofähre, die am 4. Mai 1997 sank, nachdem sie Anemone Reef gerammt hatte. Alle an Bord überlebten. Heute liegt das Wrack zwischen etwa 18 und 35 Metern und ist zu einem künstlichen Riff voller Meeresleben geworden.

Nach fast 30 Jahren unter Wasser ist das Wrack stark verfallen, und ein Eindringen ist nicht mehr sicher.

So betauchen wir die King Cruiser

Die King Cruiser ist etwas für fortgeschrittene oder erfahrene Taucher. Die Sicht ist oft eingeschränkt, und die Strömung kann stark sein. Eine gute Tarierung hilft dir, nah am Wrack zu bleiben, wo du besser vor der Strömung geschützt bist. Behalte deinen Computer genauso im Auge wie deinen Luftvorrat – in diesen Tiefen kann die Nullzeit überraschend schnell schwinden.

Die King Cruiser liegt ungeschützt im offenen Wasser. Bei rauer See kann der Wiedereinstieg ins Boot unsicher werden. Deshalb tauchen wir die King Cruiser nur, wenn Strömung, Seegang und die Erfahrung der Taucher zusammenpassen.

Halte Ausschau nach …

Was an der King Cruiser wirklich auffällt, ist die Menge an Fischen. Riesige Schwärme von Schnappern, Füsilieren, Riffbarschen und Kaninchenfischen umgeben das Wrack, oft mit Stachelmakrelen, Trevallys, Makrelen und Thunfischen, die um sie herum jagen. Die Oberseite des Wracks ist heute mit wunderschönen weißen und violetten Weichkorallen bedeckt, zwischen denen sich Muränen, Rotfeuerfische, Skorpionfische und Nacktschnecken verstecken.

So betauchen wir ihn

  • Schritt 1
    Briefing an Deck Dein Guide geht den Aufbau des Wracks, die geplante Route, Tiefen, Zeiten und Handzeichen durch, bevor sich jemand ausrüstet.
  • Schritt 2
    Einstieg mit großem Schritt Ein Schritt vom Tauchdeck, ein kurzer Check an der Oberfläche, dann sammeln wir uns an der Leine.
  • Schritt 3
    Abstieg an der Leine Wir tauchen gemeinsam an der Mooringleine ab, machen unterwegs Druckausgleich, bis unter uns die Umrisse des Wracks erscheinen.
  • Schritt 4
    Das Wrack erkunden Wir folgen dem Rumpf und den Aufbauten, bleiben im Strömungsschatten und beobachten die Fischschwärme. Behalte dabei Luftvorrat und Nullzeit im Auge.
  • Schritt 5
    Sicherheitsstopp Bei 70 bar oder drei Minuten vor der Nullzeitgrenze beginnen wir den Aufstieg an der Leine bis zum Sicherheitsstopp auf fünf Metern, bevor wir auftauchen.
  • Schritt 6
    Zurück an Deck Ein bequemer Ausstieg über die Leiter, warme Handtücher und ein Debriefing bei einem Getränk vor dem nächsten Tauchgang.

Ein Blick unter die Oberfläche

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